siggipix - siggiwalx - Sigrid Müller - Wandern im Sauerland, Westerwald, Eifel, Mosel, Rhein, Siegen-Wittgenstein, Ostwestfalen, Traumpfade, Traumschleifen, Lahn-Dill-Bergland, Ederbergland, Burgwald
  Andreasberg Stüppel Dörnberg
 




Andreasberg: Stüppel und Dörnberg - 10 km
[Dezember 2016]

Unsere Wanderung starten wir in Andreasberg. Das Wanderportal befindet sich in der Ortsmitte gegenüber der Kirche; Parkmöglichkeiten gibt es an der Schützenhalle.

Unsere Wegmarkierung ist zunächst AB9. Wir wandern erst an der K71 entlang, die nach Fort Fun führt. Der Straße folgen wir aber nur 400 m, danach geht es rechts in eine kleine Nebenstraße und sofort wieder links auf einen schmalen Pfad (Vorsicht; kann man leicht übersehen). Der Pfad bringt uns immer weiter bergauf und es dauert nicht lange, bis wir die ersten schönen Aussichten, z. B. auf den Ohlenkopf und natürlich auch Andreasberg selbst haben. Der Bestwiger Panoramaweg, der mit einem B im Kreis gekennzeichnet ist, begleitet uns auf dieser ersten Passage übrigens auch.

Nach 800 m erreichen wir einen breiteren Wiesenweg entlang einer Tannenschonung auf der linken Seite. Auf der rechten Seite befinden sich Schieferklippen. Von dieser Stelle aus genießen wir eine weite herrliche Sicht über das Sauerland. Unter uns liegt Andreasberg und weiter hinten links der Steinbruch Halbeswig, der immer wieder aus der Umgebung hervorsticht. Nach dieser schönen Aussicht führt der Weg weiter geradeaus, wir müssen aber aufpassen, dass wir die Abbiegung nach links nicht verpassen AB9 und B führen nämlich mitten durch die Tannenschonung, die wir durch ein Tor passieren können. Oben auf dem nächsten Querweg angekommen, verlässt uns der Bestwiger Panoramaweg. Wir biegen rechts ab und folgen weiter dem AB9 mit herrlicher Aussicht. Es geht kurzzeitig durch ein Waldstück mit hohen Tannen, bis wir nach insgesamt 2,4 km eine Kreuzung erreichen. Hier verlassen wir den AB9, der schräg rechts hinab in die Ortschaft Dörnberg führt. Wir wollen aber noch einen Abstecher zum gleichnamen Berg machen. Hierzu halten wir uns schräg links und wandern auf unmarkiertem Weg zunächst durch Laubwald und später durch Tannen in einem großen Bogen bergauf. Zwischendurch bietet sich abermals eine herrliche Aussicht.

Nach 3,4 km kommen wir an eine weitere Kreuzung und treffen auf den W11, einen Rundweg, der in dem kleinen Dorf Wasserfall startet. Wir folgen dem W11 geradeaus. Es geht durch ein kleines Waldstück, danach wird der Weg wieder offen. Vorbei an weiteren Tannenschonungen wandern wir nun mit kaum merklicher Steigung weiter. Es gibt wieder herrliche Aussichten, die wir heute dank der klaren Sicht besonders gut genießen können. Wir können den Ettelsbergturm und die Bruchhauser Steine stehen!

Nach 4,8 km erreichen wir den Stüppelturm, der auf dem Gelände von Fort Fun steht. Der Turm ist nur über den Park zu erreichen, aber herrliche Aussicht gibt es auch unterhalb des Turms am Zaun des Geländes. Wichtig: Hierfür unbedingt den W11 kurz verlassen und wirklich bis unmittelbar zum Zaun hochgehen, wo der Windsack hängt. Die Aussicht ist grandios; wir sehen sogar den Lörmecke-Turm und das Kraftwerk in Hamm-Uentrop. Eine Bank am Zaun läd zu einer Rast ein.

Wir folgen dem W11 weiter und treffen auch noch mal kurzzeitig auf den Bestwiger Panoramaweg, der unter dem Sessellift des Fort Fun her führt, uns dann aber auch schon bald wieder abwärts ins Tal verlässt. Von unserer Strecke aus können wir nun die Bruchhauser Steine in der Ferne erkennen. Unten im Tal ragt das Riesenrad im Fort Fun zwischen den nicht mehr belaubten Bäumen hervor.

Nach 6 km erreichen wir eine Kreuzung, wo wir eigentlich rechts abbiegen müssen. Wir machen aber einen kurzen Abstecher nach links, wo sich 200 m weiter eine Schutzhütte befindet. Hier legen wir unsere längere Pause ein. Weiter geht es dann zurück zur Kreuzung und auf dem W11 um den Dörnberg herum. Der Weg bietet hier weiter viele schöne Aussichten ins Tal. 1 km später kommen wir an einer Rastbank vorbei. Von hier oben können wir Ramsbeck sehen, unverkennbar auch der Kamin am Bastenberg, der Teil des dortigen
Bergbauwanderwegs ist. 500 m später haben wir die Kreuzung wieder erreicht, an der wir zum ersten mal auf den W11 trafen. Es besteht die Möglichkeit, wieder links abzubiegen und so auf dem bereits bekannten Weg wieder zurück zum AB9 zu gelangen. Wir entschließen uns aber, geradeaus zu gehen und auf unmarkiertem Weg wieder zu der bekannten Kreuzung zu kommen. Diese Wahl entpuppt sich als gute Idee, denn ein uriger bereiter Grasweg führt durch dichten Nadelwald hinab.

Nach insgesamt 8 km erreichen wir wieder den AB9, dem wir nun wieder für den Rest der Strecke folgen. Es geht durch die kleine Ortschaft Dörnberg, von dessen Ortseingang sich eine schöne Sicht auf Andreasberg bietet. Vorbei an einem Rastplatz  mit Kreuz und Wanderbuch (eintragen nicht vergessen!) geht es durch den kleinen Ort. Kurz vor Andreasberg befindet sich auf der linken Seite der Carl-Haber-Stollen, der aber recht schnell übersehen werden kann. Das Hinweisschild sieht man nur, wenn man zurückschaut, aber nicht in unserer Gehrichtung.

Kurz darauf überqueren wir die Hauptstraße und wandern das letzte Stück am Ortsrand von Andreasberg entlang. Unterhalb können wir den sog. "Schlammteich" erkennen, den man im Rahmen des
Andreasberger Bergbaupfades passieren muss (bitte dazu unbedingt den dortigen Bericht vollständig lesen!!). Kurz vor dem Ortseingang bieten Waldsofas noch einmal eine letzte Möglichkeit zur Rast in der Sonne, bevor wir schließlich wieder die Schützenhalle erreichen.

Diese Strecke hat uns sehr, sehr gut gefallen! Einfach herrlich! Wird wohl eine meiner Lieblingsstrecken im Sauerland werden. Wer Aussichten mag, wird sich hier gar nicht sattsehen können!

Die Strecke ist zwar auch bei Regen oder wenig Schnee gut zu gehen, aber wegen der obermegagenialtollen Aussichten sollte man schon gutes Wetter und vor allem klare Sicht haben, um die Wanderung optimal genießen zu können.

Die Steigungen sind nicht sehr anstrengend und gut zu schaffen. Rastmöglichkeit gibt es auf der zweiten Hälfte der Strecke genug.

Schön finde ich noch, dass viele Waldpassagen aus Nadelwald bestehen und es so im Winter nicht so trist aussieht.

Alles in allem eine Tour, die ich sehr empfehlen möchte. Unbedingt nachwandern!











Auf schmalem Pfad geht es aus dem Ort hinaus. Das Ziel - den Stüppelturm - haben wir hier schon im Blick.









Aussicht auf Andreasberg









AB9 und Bestwiger Panoramaweg führen an diesen Schieferklippen vorbei









Durch dieses Tor gelangen wir durch eine Tannenschonung









AB9 mit toller Aussicht









Kurze Waldpassage, wo die "Baumschubser" kürzlich noch aktiv waren









Vom Verbindungsweg zwischen AB9 und W11 haben wir diese tolle Sicht









Der W11 führt uns zum Stüppelturm









Ranger Ralf und Jupp









Aussicht unterhalb des Stüppelturms - ein Highlight dieser Strecke!









Der Stüppelturm und die dortige Hütte stehen auf dem Gelände von Fort Fun









Unterhalb des Stüppels geht es mit Aussicht weiter









Vorne: Riesenrad im Fort Fun
Hinten: Die Bruchhauser Steine









Aussicht ins Valemtal und zum Bergbauweg Ramsberg (weiter rechts, hier nicht mehr auf dem Bild)









Vom W11 zurück zum AB9 wählen wir diese nicht markierte Strecke, die uns durch dichten Tannewald führt.









Aussicht auf Andreasberg von Dörnberg aus









Rastplatz in Dörnberg. Am Kreuz ist ein Wanderbuch zum eintragen befestigt.









Jupp sendet Adventsgrüße









Zufällig doch noch gefunden: Carl-Haber-Stollen









Blick zum Schlammteich (links) am Bergbaupfad (AB1)









Rastplatz kurz vorm Ort









Waldsofas mit Aussicht


 





 
   
 
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