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  Wittgensteiner Mythen- und Sagenweg Bad Laasphe
 



Wittgensteiner Mythen- und Sagenweg - 12 km

[November 2014]

Der Mythen- und Sagenweg startet am Haus des Gastes in Bad Laasphe. Parkmöglichkeiten bestehen auf dem großen Parkplatz an der Lahnstraße in der Nähe vom Rathaus. Hier ist die Parkzeit in der Woche allerdings kostenpflichtig bzw. zeitlich begrenzt.

Vom Haus des Gastes, wo sich auch eine Übersichtskarte befindet, geht es dann durch die Fußgängerzone und anschließend nach rechts langsam aus dem Ort raus. Nach der ersten Steigung erreicht man den Parkplatz des Minigolfplatzes, danach lassen wir langsam auch die letzten Ausläufer von Bad Laasphe hinter uns. Es geht vorbei an der Berghütte zur Teuefelskanzel, danach biegen wir nach links ab. Hier gehen wir an einer Weide entlang und haben eine schöne Aussicht auf das Schloss. Nun gelangen wir immer weiter in den Wald. Der Weg gabelt sich und wir halten uns links. Der Weg führt stetig, aber gemächlich bergauf und bietet zwischendurch immer wieder schöne Aussichten, sobald man zwischen den Bäumen hindurchschauen kann. Nach einer Weile erreichen wir eine freie Fläche mit schöner Aussicht. Der Weg macht eine lange Rechtskurve. Auf der linken Seite befindet sich ein Tannenwald mit mengenweise Pilzen. Wer hier gerne mit Makroobjektiv unterwegs ist, wird seine Freude daran haben. Wir erreicht schließlich eine Kreuzung und biegen nach rechts ab. Es geht noch einmal bergauf. Der der nächsten Gabelung geht es nach links, dann wieder rechts auf einen Naturweg. Nun erreichen wir eine große Wiese mit einer Rastmöglichkeit. Der Weg führt uns danach nach rechts weiter, erst bergab, dann wieder bergauf. Es geht durch Laubwald, danach säumt weiches Moos den Wegrand. Immer wieder entdeckt man aufgestapelte Steine am Wegesrand. An einer Kreuzung gehen wir zunächst rechts, dann sofort wieder links und erreichen schließlich eine weitere Kreuzung mit einer Rastbank. Es geht dann nach links bergab. Wenige hundert Meter später erreichen wir die Teuefelskanzel, eine markante Felsformation, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Danach geht es noch weiter durch Laubwald, vorbei einer weiteren Rastecke, die allerdings überholungsbedürftig ist, bis wir schließlich wieder an der Weggabelung herauskommen. Nun geht es wieder vorbei an der Weide und der Berghütte zur Teufelskanzel über den bereits bekannten Weg zum Parkplatz zurück.

Unter dem Mythen- und Sagenweg hatten wir uns zugegegebenermaßen ein bisschen mehr vorgestellt. Wir haben uns hierfür eine Anfahrt von 100 km gegönnt, die sich leider nicht wirklich gelohnt hat. Der Weg ist zwar schön und durch anfänglichen Nebel, späterem Sonnenschein und vor allem dem Übergang dazwischen gab es tolle Lichtstimmungen und gefühlte tausende Fotomotive, aber trotzdem sticht der Weg für uns nicht heraus. Er verläuft fast ausschließlich auf Wirtschaftswegen durch den Wald und vielerorts sieht es nicht anders aus als bei uns zu Hause. Eine Enttäuschung waren für uns vorwiegend die wenigen Rastmöglichkeiten. Viele Bänke sahen sehr morsch aus, da mochte man sich kaum hinsetzen. Es gibt nur eine sehr schöne Sitzgruppe auf ca. der Hälfte der Strecke an der großen Wiese mitten im Wald. Das finde ich doch sehr wenig, zumal der Weg auch für Kinder empfohlen wird und die sicherlich auch gerne mal öfter eine Pause machen möchten. Allerdings kenne ich mich in Bezug auf Wandern mit Kindern auch nicht so aus und weiß nicht genau, was die so schaffen. Wir jedenfalls haben wir immer was zu knabbern dabei und machen bei einer Streckenlänge wie dieser gern mal mehrere kleine Pausen. Hier konnten wir nur eine Pause kurz vor Ende der Tour machen (die schöne Sitzgruppe an der Wiese war besetzt), was wir wirklich schade fanden.

Ich möchte die Tour natürlich nicht nur schlecht machen. Wer in der Nähe wohnt und keine große Anfahrt hat und nicht so ein Pausenbank-Fan ist wie wir, wird hier sicherlich trotzdem seine Freude haben. Auch gibt es, wie gesagt, Unmengen an Fotomotiven. Dementsprechend habe ich auch einige schöne Fotos mit tollen Stimmungen mitgebracht. Für uns scheidet der Weg aber schon auf Grund der Entfernung für eine Wiederholung aus. Es gibt so einige Touren, für die ich mich ab und an mal ins Auto setzen und 100 km fahren würde (mittlerweile sind wir sogar noch weiter gefahren, was sich sogar gelohnt hat), aber eben nicht noch einmal für diese. Aber wir sind ja mit Wittgenstein noch nicht fertig....












































































Teufelskanzel








Blick zum Schloss






 
   
 
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