siggipix - siggiwalx - Sigrid Müller - Wandern im Sauerland, Westerwald, Eifel, Mosel, Rhein, Siegen-Wittgenstein, Ostwestfalen, Traumpfade, Traumschleifen, Lahn-Dill-Bergland, Ederbergland, Burgwald
  Wenholthausen Hammerkotten Lauschgeist
 


Wenholthausen:
Hammerkotten und Lauschgeist - 10 km

[April 2016 - Ömmel on Tour]

Wir starten unsere Tour am Wanderparkplatz mitten in Wenholthausen, wo sich auch der Einstieg in die Golddorfroute und den Wennepfad befinden. Unser Wegzeichen ist zunächst der W6. Vom Parkplatz aus überqueren wir die Straße und wandern durch eine unauffällige Gasse zwischen einem Wohnhaus und einer Hecke aufwärts. Auf einem schmalen Gehweg gewinnen wir an Höhe und wenn wir zurückschauen haben wir schnell einen schönen Blick über das hinter uns liegende Wenholthausen. Der W6 führt uns den Stillberg empor, wo wir nach 1,4 km die Grevensteiner Straße erreichen und überqueren. Hier haben wir eine weitere schöne Aussicht auf Wenholthausen, die wir auf einer Rastbank genießen können. Wenige hundert Meter wandern wir hier auf der Golddorfroute, die wir aber aber Waldrand schon wieder verlassen. Weiter geht es immer noch aufwärts. Nach ca. 2,5 km endet der Asphaltweg und damit auch die Steigung. Wir wandern auf einem Schotterwaldweg am Gängesberg entlang. Zwischen den Bäumen haben wir hier und da eine weite Aussicht über die Berge um Wenholthausen. Nach insgesamt 4,7 km erreichen wir den Rastplatz Hammerkotten. Hier finden wir nicht nur eine Schutzhütte und ein Tretbecken vor, sondern auch kleine Häuser. Diese stellen Nachbauten von Gebäuden dar, die es in Originalgröße in Wenholthausen zu sehen gibt, z. B. die dortige Kirche, den Sauerländer Hof, Gut Habbecke.... Neben den Bauten plätschert munter ein Bach, der schließlich ins Tretbecken mündet und anschließend seinen Weg in Richtung Ortsmitte fortsetzt. Dieser Rastplatz am Wegesrand ist wahrhaft ein lohnenswertes Wanderziel. Wir nutzen die Gelegenheit, um ihr ein paar Fotos unserer Wanderbegleiter (Ömmel) zu schießen und verweilen eine Zeit.
 
Aber jede Pause ist mal zu Ende und das Wetter heute auch nicht so berechenbar, denn die sonnigen Phasen werden immer wieder durch Schnee- und Graupelschauer unterbrochen. April halt. Der W6 führt uns also weiter am Henneberg entlang, wo wir auch auf den Sauerland Höhenflug treffen. Gemeinsam mit diesem wandern wir auf der Höhe weiter und genießen immer wieder schöne Aussichten ins Wennetal. Kurz nachdem wir den Windknochen erreicht haben, trennen sich Sauerland Höhenflug und W6. Wir wandern nun auf dem Höhenflug weiter. Dieser führt uns nach insgesamt 8,1 km zum Lauschgeist, der am Waldrand oberhalb von Wenholthausen steht. Hier gilt es ruhig zu sein und zu lauschen. Zwei große Rohre sind dabei behilflich. Sitzmöglichkeiten gibt es auch.
 
Über den Höhenflug geht es weiter in den Ort zurück, wo wir schließlich ein paar hundert Meter später auf die dortige Golddorfroute treffen. Dieser folgen wir nach Wenholthausen zurück. Es geht vorbei am Gut Habbecke und schließlich über einen Pfad mit herrlichem Panorama oberhalb von Wenholthausen. Kurz bevor die Golddorfroute noch einmal leicht bergan zur Kapelle führt, halten wir uns rechts und wandern die letzten 400 m direkt an der Wenne entlang. Der Fußweg entlang des Flusses endet schließlich gegenüber vom Parkplatz, wo wir unsere Tour abschließen.
 
Diese Runde zeichnet sich weniger durch besondere Wegbeschaffenheit (viel Asphalt und Schotter) aus, als vielmehr durch ihre schönen Aussichten und besonderen Wegpunkte (Hammerkotten, Lauschgeist). Dadurch, dass die meisten Wege fest sind, kann man auch hier bei Nässe oder leichter Schneelage noch gut gehen. Die Steigung ist nach 2,5 km geschafft, der Rest der Strecke verläuft dann eben oder zum Ende hin halt abwärts.  Alles in allem eine recht leichte, aber dennoch sehr schöne Tour. Man kann sie übrigens auch gut in die Golddorfroute mit einbauen, indem man am Wanderparkplatz in der Ortsmitte auf der Golddorfroute startet, diese bis zur Überquerung an der Grevensteiner Straße wandert (Wanderparkplatz Beerenberg), dann auf den W6 wechselt und die Strecke wie oben beschrieben vollendet. Hab ich auch noch auf dem Plan für demnächst

ACHTUNG: Die kleinen Häuschen am Hammerkotten werden im Frühjahr aufgestellt und im Herbst wieder abgebaut. Wer also im Winter unterwegs ist, wird sie nicht sehen können.









Aussicht auf Wenholthausen vom Beerenberg









Hier ist der Aufstieg fast geschafft.









Tröpfchen









Ömmel-Gruppenfoto am Hammerkotten









Herbert am Sauerländer Hof (wo man nach der Tour übrigens lecker einkehren kann)









Otto und Jupp









Das Sauerland-Trio: Waldemar, bRuno und Herbert









Anton am Gut Habbecke









Kalle und Lotti haben den Kirchturm erklommen.









Hammerkotten: Rastplatz links und unten rechts das Tretbecken









W6 und Sauerland Höhenflug führen zurück nach Wenholthausen.









Schöne Aussichten am Sauerland Höhenflug









Herbert am Windknochen









Im Inneren des Lauschgeists: Ein Rohr für jedes Ohr zum lauschen.








Der Lauschgeist









Blick auf Wenholthausen vom Panoramaweg









Herbert auf der Golddorfroute









An der Wenne






 
   
 
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