siggipix - siggiwalx - Sigrid Müller - Wandern im Sauerland, Westerwald, Eifel, Mosel, Rhein, Siegen-Wittgenstein, Ostwestfalen, Traumpfade, Traumschleifen, Lahn-Dill-Bergland, Ederbergland, Burgwald
  Via Adrina Schwarzenau
 



Via Adrina: Schwarzenau-Runde (12 km)

 
Die zweite Runde auf der Via Adrina starten wir in Schwarzenau. Hier gibt es gute Parkmöglichkeiten am Sportplatz, der nur 300 m vom eigentlichen Verlauf der Via Adrina entfernt liegt. Wir entscheiden uns, die Strecke gegen die vorgegebene Richtung, d. h. mit dem Uhrzeiger zu wandern. So sparen wir uns einen langen Aufstieg am Anfang, den wir dann am Ende als Abstieg haben werden.
 
Von Schwarzenau aus verläuft die Via Adrina zunächst auf einem breiten Schotterweg in den Wald. Diesem Weg folgen wir aber nicht lange, denn schon wenige hundert Meter, nachdem wir die letzten Häuser hinter uns gelassen haben, führt und ein Pfad hinab auf einen Wiesenweg, der parallel zum Hauptweg mit Blick auf Schwarzenau verläuft. Der Wiesenweg endet schließlich mit schöner Sicht auf die Eder und führt dann steil den Hang hoch. Hier ist es von dem bisschen Regen der letzten Tage schon richtig rutschig, aber es gilbt einen Balken, an dem man sich festhalten kann. Immernoch parallel zum Hauptweg geht es weiter über einen sehr schmalen Pfad. Mitten drin steht ein Waldsofa, aber für eine Pause ist es jetzt noch zu früh, also gehen wir daran vorbei. Wir kreuzen kurz den Hauptweg und dann geht es auf der anderen Seite hinauf in den Wald auf engem Weg zwischen Tannen hindurch. Oben angekommen führt uns ein teilweise sehr schmaler Hangkantenpfad durch den Tannenwald. An einigen Stellen ist der Pfad schräg und man muss sehr aufpassen, dass man nicht abrutscht. Wir müssen zwei kleine Bäche mit einem großen Schritt überqueren und dann geht es auch bald schon wieder hinunter auf den Hauptweg. Diesem folgen wir aber nicht lange, denn schon biegt die Via Adrina rechts ab und führt uns durch ein altes Bachbett durch das Unterholz. Oberhalb von uns huschen Radfahrer vorbei, die uns gar nicht bemerken. Nach 2,9 km treffen wir auf den Gabelungspunkt, an dem kurze und lange Strecke ausgewiesen sind. Nun wissen wir ja, dass wir dem weißen Dreieck folgen müssen, um nach Arfeld zu gelangen. Das machen wir auch. Diese Abkürzung führt aber nicht etwa auf direktem Weg in den Ort, sondern ebenfalls dem Prinzip der Via Adrina treu bleibend über schmale und teilweise kraxelige Pfade, immer parallel zu den Hauptwegen weiter. Das letzte Stück vor Arfeld verlassen wir die eigentliche Strecke und wandern auf dem normalen Asphaltweg weiter, denn mal ein paar huntert Meter gehen zu können, ohne ständig gucken zu müssen, wo man hin tritt, tut auch ganz gut.
 
Nach insgesamt 4,5 km haben wir die Via Adrina wieder erreicht. Diesen Gabeluntspunkt kennen wir ja schon von unserer ersten Tour. Während es damals geradeaus in Richtung Ortsmitte Arfeld ging, geht es für uns aber nun rechts den Hang hinauf, vorbei an der Friedenseiche mit Rastplatz. Wir verlassen Arfeld auf einem feinen Schotterweg mit herrlicher Aussichts ins Edertal. Ein paar Kühe stehen auf den Wiesen und schauen uns hinterher. Dekowölkchen zieren den Himmel. Das macht Spaß! Über einen Wiesenweg geht es noch einmal eine "Etage" höher, vorbei an einer Wiese mit freundlich zu uns herankommenden Kühen. Einmal Streicheln muss sein, die freuen sich sogar. Nach 6,9 km verlassen wir den Hauptweg für einen Schlenker auf schmalem Wurzelpfad mit schöner Aussicht ins Edertal und auf Schwarzenau. Wir passieren anschließend das Wohngebiet Auf dem Heller und erreichen nach 8,2 km eine Aussichtskanzlei mit schönem Blick ins Edertal. Ob dieser Aussichtspunkt nötig gewesen wäre, ist für mich allerdings fraglich, denn auch vom Weg selbst ist der Weitblick hier schon herrlich. Weiter geht es auf schmalem Waldpfad oberhalb der wenigen Wohnhäuser entlang, vorbei an einer Schutzhütte und weiter oberhalb der Siedlung Oberes Hüttetal entlang. Hier haben wir zwischen den Bäumen hindurch einen weiten Blick und können sogar unseren Ausgangspunkt am Sportplatz erkennen. Lange stehenbleiben wollen wir aber nicht, denn auf dem weichen Waldboden tummeln sich Scharen von Ameisen. Auf ein paar hundert Metern wimmelt es nur so von den Tierchen. Als krönender Abschluss mündet der Pfad dann.... in einen riesigen Ameisenhaufen! Wir nutzen einen Trampelpfad, der sich schon außen drum herum gebildet hat. Nun geht es 100 m an einer kleinen Nebenstraße entlang und schon erreichen wir den nächsten schönen Aussichtspunkt Oberes Hüttental. Ein Waldsofa läd zur Pause ein, wobei wir eine herrliche Aussichts ins Edertal genießen können. Nun schlängelt sich der Weg weiter am Waldrand und auf weiteren schönen Pfaden nach Schwarzenau zurück. Es geht noch einmal über die Eder und schon haben wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht.
 
Die Schwarzenau-Runde ist nicht ganz so anstrengend und auch nicht so kraxelig wie die Arfeld-Runde. Und wenn man die Strecke, wie wir, mit dem Uhrzeiger geht, kann man die letzten 5 km recht entspannt ohne starke Steigungen genießen.











Kurz nach dem Start am Sportplatz haben wir diese schöne Sicht auf Schwarzenau. Oben durch den Wald wird uns unsere Tour später zurückführen.









Herrliche Wiesenwege. Seit unserer ersten Tour vor ein paar Wochen ist alles erst so richtig grün geworden.









Die Eder - früher "Adrina" - begleitet uns.









Urige Waldpfade.









Dieser steile Aufstieg ist mit Balken gesichert. Und das ist auch gut so









Hier ist der Pfad sehr schmal.









Herrliche Waldwege.









Zwischen dichten Tannen geht es hindurch.









Der Pfad führt durch ein Bachbett.









Weggabelung:  Hier kann man sich für die kurze oder lange Runde entscheiden.









Die Abkürzung zur kurzen Runde ist mit einem weißen Dreieck auf schwarzem Grund markiert. Auch hier hat man sich bemüht, die Strecke über Pfade (links im Bild) parallel zum Hauptweg (rechts hinten im Bild) verlaufen zu lassen.









Oberhalb von Arfeld treffen wir wieder auf die Via Adrina.









Herrliche Aussichten ins Edertal.









Freundliche Einwohner.









Aussicht auf Schwarzenau.









Auf dem Heller geht es durch schöne Pusteblumenwiesen.









Aussichtskanzel mit Blick über das Edertal.









Dieser Waldpfad ist übersäht mit unzähligen Ameisen...









...und mündet schließlich in einen Ameisenhaufen.









Aussichtspunkt Oberes Hüttental.









Abstieg zurück nach Schwarzenau.









Hier überqueren wir kurz vor Ende der Tour ein letztes Mal die Eder.






 
   
 
SpeedCounter.net - Kostenloser Besucherzähler