siggipix - siggiwalx - Sigrid Müller - Wandern im Sauerland, Westerwald, Eifel, Mosel, Rhein, Siegen-Wittgenstein, Ostwestfalen, Traumpfade, Traumschleifen, Lahn-Dill-Bergland, Ederbergland, Burgwald
  Streuobstwiesenweg Mülheim-Kärlich
 



Streuobstwiesenweg Mülheim-Kärlich (9 km)

Die Tour startet am Sportplatz Dalfter in Mülheim-Kärlich (Adresse fürs Navi: Holzstraße/Blütenstraße). Los geht es gegen den Uhrzeiger zunächst am Sportplatz und einer dahinter befindlichen Schutzhütte vorbei. Der Weg wird zu einem schmalen Pfad und über Treppenstufen leicht bergab erreichen wir auch schon nach wenigen hundert Metern die Streuobstwiesenlandschaft. Durch diese wandern wir mit schöner Aussicht auf Mülheim-Kärlich und sein „Wahrzeichen“ (der große Kraftwerksturm wird wohl angeblich demnächst abgerissen). Kurz darauf erreichen wir die Grillhütte Kettig, an der man auch parken und in die Tour einsteigen kann. Dahinter geht es links weiter. Direkt am Weg befindet sich seit Kurzem ein Obstlehrpfad mit Infotafeln und Liegebänken für eine gemütliche Pause mit Aussicht auf Kettig. Weiter geht es dann zunächst durch ein Waldstück, immer leicht bergauf. Schließlich noch die letzte Steigung über Treppenstufen und nach rechts halten, dann ist die nächste Streuobstwiese in Sichtweite. Es folgt eine Abbiegung nach rechts über einen schmalen Pfad durch eine Windbruchfläche. Durch ein weiteres kleines Waldstück geht es in Richtung Kettig weiter und wir wandern kurz am Ortsrand entlang, um dann durch weitere Obstwiesen den Kettiger Bach zu erreichen. Diesen überqueren wir über eine Holzbrücke und wandern nun längere Zeit vorbei an Obstbäumen immer leicht bergauf. An einer Linkskurve treffen wir auf den Zuweg zum Rheinburgenweg, der uns nun eine Weile begleiten wird. Die Landschaft ist nun offen und je höher wir kommen, desto mehr Aussicht bietet sich uns, zum einen auf Kettig und zum anderen schließlich bis in die Vulkaneifel. Schließlich erreichen wir den Kettiger Berg und weitere Streuobstwiesen erwarten uns. Mit schöner Panoramaaussicht geht es über die Höhen, am Wegesrand immer wieder Rastmöglichkeiten und Infotafeln. Auf dem letzten Drittel der Tour erreichen wir dann wieder ein Waldstück. Es geht kurzzeitig über einen breiten Waldweg, aber diesen können wir bald verlassen und auf einen parallel dazu verlaufenden schmalen Pfad ausweichen. An einer kleinen Kapelle geht es nach links und ein letztes Mal führt uns der Weg durch Obstbaumlandschaft, bis wir schließlich die Grillhütte Dalfter und damit auch schon fast den Sportplatz wieder erreicht haben. Vorher gibt es aber noch einen kleinen Schlenker nach links, um eine schöne Aussicht in die anliege
nden Carl-Heinrich-Grube „mitzunehmen“.

Der Streuobstwiesenweg hat uns alles in allem sehr gut gefallen. Wir sind ihn Anfang April 2015 gewandert und waren somit für die Hauptblütezeit ca. 2 Wochen zu früh dran. Das macht aber nichts, denn diesen Weg kann man das ganze Jahr über wandern, da es keine allzu heiklen Stellen gibt. Ein normal trainierter Wanderer wird die Tour als recht leicht empfinden. Für Familien mit Kindern ist sie ebenfalls gut geeignet, da es viele interessante Rastmöglichkeiten gibt. Natürlich haben die Pfade auch hier und da mal Stellen, die je nach Wetter etwas Vorsicht verlangen könnten, aber mit der entsprechenden Obacht kommt man klar.

Übrigens: Wer den Weg in der Blütezeit wandern möchte, muss sich darauf einstellen, dass die Strecke extrem überlaufen ist und der kleine Parkplatz am Sportplatz zudem hoffnungslos überfüllt. Es führt nur ein schmaler Weg vom Wohngebiet zum Sportplatz hoch und man hört immer wieder, dass in der Hauptzeit hier nichts mehr geht. Deshalb findet man im Web auch einige Infos über alternative Parkplätze und Einstiegsmöglichkeiten in den Weg. Auf den Pfaden, die an einigen Stellen "einspurig" verlaufen, könnte es sich in der "Rush Hour" auch etwas knubbeln. Wer es also nicht so "gesellig" mag, sollte entweder sehr früh morgens unterwegs sein oder auf einen Tag unter der Woche ausweichen. Dies alles gilt natürlich für die Hauptsaison der Blütezeit. Außerhalb dieser Zeit ist dieser Weg vermutlich "nur" ähnlich frequentiert wie andere Hauptwege auch.






Wenn man gaaanz genau hinschaut, entdeckt man schon die ersten kleinen Knospen....









Wegmarkierung wie immer top!









Am Obstlehrpfad steht sogar ein Rothaarsteig-Waldsofa









Aufstieg... der Sonne entgegen









Vereinzelte erste Blüten









Sonnenbank









- Pause -









Weitere Blüten, die früh dran sind









Das sieht eigentlich noch viel zu sauber aus....









*schnupper*









Super Wetter!








Auch hier werden Steine gestapel! Sehr schön!









Geht doch! :) ;)









Aussicht auf Mülheim-Kärlich und im Hintergrund den Westerwald









Aussichtspunkt Carl-Heinrich-Grube (Man weiß jetzt, wo der Schlammweg von vorher hinführt  )




 
   
 
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