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  Ochsenkreuz-Rundweg Wiemeringhausen Wi1
 



Ochsenkreuz-Rundweg Wi1 - 10 km
[Juni 2016]

Den Ochsenkreuz-Rundweg mit der Markierung Wi1 starten wir an einem regnerischen Morgen in der Ortsmitte von Wiemeringhausen. Wir parken unser Auto an der Kirche und wandern mit dem Uhrzeiger los. Es geht vorbei am Ehrenmal und schon nach kurzer Zeit haben wir die letzten Häuser hinter uns gelassen. Es geht immer weiter aufwärts und wenn wir zurückschauen, haben wir eine schöne Aussicht ins Ruhrtal. Zumindest theoretisch. Bei dem heutigen Wetter nicht ganz so schön, denn es ist diesig und nass. Auf den Weiden stehen Rinder und schauen uns zu bei unserer Wanderung, eine größere Gruppe kommt sogar an den Zaun gelaufen und lässt sich fotografieren. Wahrscheinlich sind hier bei diesem Wetter heute noch keine anderen Leuten vorbeigekommen. Nach knapp 2 km treffen wir auf den Rosenring zwischen Assinghausen und Bruchhausen und folgen diesem für wenige hundert Meter. Wir biegen zwei mal rechts ab und können beim Zurückschauen, den Strüker Stein oberhalb von Assinghausen erkennen. Einen Abstecher dorthin könnte man in unsere Runde einbauen, oder aber man erwandert den Strüker Stein z. B. auf dem Iberg-Rundweg (A2) ab Assinghausen.

Wir verlassen den Rosenring wieder und wandern weiter um den Schurenstein herum. Auf einer Wiesen stehen weitere Rinder, die uns neugierig hinterherschauen. Bald darauf bieten sich schöne Aussichten ins Ruhrtal zwischen den Bäumen. Nach 4 km halten wir uns an einer Kreuzung geradeaus und müssen an einer bald darauf folgenden Linkskurve aufpassen, dass wir den Abstecher zur Burgruine Wildenstein nicht verpassen. Diese ist zwar auf dem GPS-Track eingetragen, aber vor Ort durch keinerlei Beschilderung oder Hinweis gekennzeichnet, so dass man fast an der Abzweigung vorbeilaufen würde. Möglicherweise war ein Hinweisschild auch einfach nur vom hohen Gras zugewachsen, aber auch nach sorgfältigem Ausschauhalten konnten wir nichts sehen. Jedenfalls biegen wir in der Linkskurve nach rechts ab für den kleinen Abstecher. Von der Burg Wildenstein (Wallanlage) sind nur noch wenige Mauern übrig, aber ein Aussichtspunkt bietet eine herrliche Aussicht ins Ruhrtal. Naja... würde er bieten. Wenn es nicht so diesig wäre. Um die ehemalige Wallanlage ist ein Jagdhaus aufgebaut worden und es befinden sich dort Rastmöglichkeiten. Da es heute aber regnet, gehen wir wieder zurück zum Hauptweg und setzen unsere Tour zum Ochsenkreuz fort, das wir nach 5,7 km erreichen. Hier gibt es eine Schutzhütte, wo wir im Trockenen unsere Brötchen und Kekse knabbern können. Vom Ochsenkreuz geht es wieder bergab weiter. Langsam lässt der Regen nach und an den Stellen, wo sich Aussicht bietet, sehen wir Nebel im Wald aufsteigen. Der Wald dampft sozusagen. Das finde ich herrlich!

Nach 7,6 km macht unser Weg eine Rechtskurve. Geradeaus geht ein X-Weg weiter und soweit ich weiß, sollte sich hier ein alter Steinbruch befinden. Aber der Weg ist durch Absperrband versperrt, so dass wir keinen Abstecher machen können. Wir halten uns also rechts und erreichen nach insgesamt 8,4 km Haus Wildenstein, das direkt an der B480 kurz vor Winterberg-Niedersfeld liegt. Von hier aus folgen wir dem Radweg nach Wiemeringhausen zurück. Kurz bevor wir den Ort erreichen, kommen wir noch einmal an Rinderweiden vorbei. Auch hier werden wir wieder neugierig beobachtet, aber die Herrschaften sind nicht ganz so fotofreudig. Zumindest wird nicht einmal aufgestanden. Die letzten 300 m zurück zum Ausgangspunkt verlaufen auf einem schönen Fußweg direkt an der Ruhr entlang.

Der Ochsenkreuz-Rundweg war für diesen Regen-Tag (oder besser gesagt Regen-Vormittag, denn nach unserer Wanderung kam die Sonne raus...) genau die richtige Wahl. Die Wege bestehen zum Großteil aus Asphalt und ansonsten aus Schotter, so dass wir eigentlich kaum mit Matsche zu kämpfen hatten. Was die Wegbeschaffenheit nicht so interessant macht, holen die Landschaft und vor allem die schönen Aussichten wieder raus. Passend zum Thema OCHSENkreuz gibt es in Ortsnähe zu Beginn und zum Ende der Tour so einige Rindviecher zu sehen. Die Tour kann auch mit Kinderwagen gewandert werden.











Mal ein neues Motiv: Kuhhaare im Regen









Mit Kuh dran natürlich noch schöner









Der Name "OCHSENkreuz-Rundweg" ist Programm!









Solche Waldpassagen sehen auch im Regen schön aus!









Herrliche Aussicht.... könnte man hier haben.









Fingerhut ist im Regen besonders schön mit den Tröpfchen!









Jagdhaus Wildenstein eignet sich gut für eine Rast (bei trockenem Wetter).









Herrliche Aussicht ins Ruhrtal! (Bitte etwas genauer hinsehen)









Die Schutzhütte am Ochsenkreuz eignet sich auch für eine Rast bei nassem Wetter.









Vom Regen "dampft" der Wald. Ich finde es herrlich!









Es gibt soooo schöne Fotomotive nach einem Schauer!









Huch! Wer bist du denn?









Das letzte Stück auf schönem Fußweg an der Ruhr entlang.









Am Start-/Zielpunkt bei der Kirche.




 
   
 
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