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  Oberkirchen-Hexenplatz-Galgenstätte
 



Oberkirchen-Hexenplatz-Galgenstätte - 6,7 km
[September 2015]



Wir starten unsere Tour in der Ortsmitte von Oberkirchen am Einstieg der Golddorfroute (direkt an der Hauptstraße gegenüber der Kirche). Von hier aus wandern wir zunächst auf dem mit O1, X2 und gelben Rothaarsteig-Zugweg-Symbol markierten Weg am Gasthaus Schütte vorbei aus dem Ort heraus.

Wir erreichen zunächst das Hartmecketal mit einem schönen neu angelegten kleinen See mit Sitzgelegenheiten. Wir umrunden diesen See einmal halb und verlassen hierzu den offiziellen Wanderweg.
Weiter geht es für den nächsten Kilometer auf der gegenüberliegenden Seite des Sees auf unmarkiertem Weg in Richtung Lüttmecke. Der Weg macht schließlich eine Rechtskurve; links von uns befindet sich eine Bank vor Schieferfelsen, die urig aussieht und zumindest zu einer kleinen Pause einläd, auch wenn wir noch nicht weit gekommen sind. Weiter geht es dann durch Lüttmecke auf eine kleine Kapelle zu. Hier halten wir uns rechts, um dann kurz darauf wieder scharf links abzubiegen. Nun befinden wir uns wieder auf dem wie eingangs markierten Weg mit O1, X2 und geltem Rothaarsteig-Zuweg.

Es geht jetzt auf geschottertem Waldweg leicht steigend in Richtung Hexenplatz. Diesen erreichen wir nach insgesamt 2,7 km. Der Hexenplatz gehört zu Waldskulpturenweg und stellt eine große Kreuzung im Wald dar, an der fünf Wege aufeinandertreffen. An einer Seite dieses Platzes befindet sich ein großer in den Boden eingelassener Hexenkessel; zumindest sieht es so aus. Drum herum stehen "Zauberbücher" und inmitten des Platzes plätschert ein kleiner Bach, neben dem Schornsteine eines längst versunkenen Dorfes aus der Erde ragen. Dieser Platz hat wirklich etwas magisches und wer Freude am Fotografieren hat, wird hier viele Motive finden.

Wir verlassen den Hexenplatz schließlich auf dem grob geschotterten Weg direkt neben dem Hexenkessel und wandern aufwärts in Richtung Almert auf dem X2 und A6 weiter. An der nächsten Kreuzung folgen wir geradeaus dem A6 weiter. Der Wald öffnet sich schließlich an einer
Rechtskurve. Auf der rechten Seite befindet sich ein Waldsofa, auf dem wir es uns gemütlich machen können und die schöne Aussicht genießen. Diese bietet nämlich einen weiten Blick über Almert und auf den Wilzenberg. In der Ferne erkennen wir außerdem die Skulptur "Blicker II" des Waldskulpturenweges. Hier kommen wir heute nicht mehr vorbei, aber im Rahmen der Golddorfroute Grafschaft kann man ihn aus der Nähe betrachten. Und natürlich, indem man ganz einfach direkt den Waldskulpturenweg wandert.

Wir folgen dem Weg weiter abwärts und erreichen schließlich den Wanderparkplatz Almert. Hier überqueren wir die Hauptstraße zwischen Grafschaft und Oberkirchen. Nach der Überquerung verlassen wir den A6, der nach rechts abbiegt, und wandern geradeaus weiter auf dem O4. Wir biegen auf einen Wiesenweg ab und kommen an einem Waldsofa vorbei, das halb unter Tannen steht und von dem aus wir eine schöne Aussicht auf Winkhausen haben.

Weiter geht es zur Galgenstätte. Diese umrunden wir auf dem O4 und biegen schließlich auf einen weiteren Wiesenweg ein, der uns nun über den Kreuzweg weiter nach Oberkirchen zurück führt. Wir kommen an
der "Pütte" vorbei, die eine Rastmöglichkeit und ein Waldsofa bietet. Von hier aus haben wir einen herrlichen Blick auf Oberkirchen mit dem Hirschberg und ganz im Hintergrund kann man sogar den Hohen Knochen erahnen. Nach einer letzten schönen Pause mit dieser tollen Aussicht geht es dann weiter, teilweise etwas steil bergab auf dem Kreuzweg und dem O4 nach Oberkirchen zurück. Ein letztes Stück folgen wir noch der Lenne, bis wir wieder die Ortsmitte erreicht haben.

Dieser Rundweg gehört sicherlich zu einer meiner Lieblingsrouten im
Schmallenberger Sauerland, was vor allem daran hängt, dass sie so viele Highlights zu bieten hat. Der See im Hartmecketal, der Hexenplatz und die schönen Aussichten auf der zweiten Hälfte der Tour machen die Strecke abwechselungsreich und kurzweilig. Sicher auch für Kinder geeignet, weil es spannend und nicht allzu lang ist. Die Wegführung ist recht unkompliziert zu gehen; man benötigt keine Stöcke oder besondere Ausrüstung. Lediglich der Abstieg über den Kreuzweg nach Oberkirchen zurück ist kurzzeitig mal etwas steil und kann grade bei Regen oder Schnee rutschig werden. Der Rest der Tour sollte aber bei diesem Wetter mit angemessener Vorsicht auch einigermaßen gut zu gehen sein. Ggf. sollte man bei widrigen Wetterverhältnissen die Karte studieren und sich evtl. eine Alternative für den Abstieg suchen.










See im Hartmecketal









Hier wird das Wasser auf Trittsteinen überquert. Wer das nicht möchte, geht einfach auf der anderen Seite rum









See-Ansicht von unten









Es gibt Sitzmöglichkeiten zum Relaxen









Kleiner Wanderer









Lüttmecke









Bach am Hexenplatz









Hexenplatz








Schornsteine eines vergangenen Dorfes









Der Hexenkessel









Waldsofa oberhalb der Almert mit Blick auf den Wilzenberg









Almert-Bewohner









Waldsofa mit Blick auf Winkhausen









Kreuzweg zur Pütte









Die Ömmel genießen den Blick vom Waldsofa auf Oberkirchen









Aussicht von der Pütte auf Oberkirchen mit Rastplatz und Waldsofa









Aussicht beim Abstieg über den Kreuzweg









Herbstbote









Fußweg entlang der Lenne









Ömmel-Parkplatz



 
   
 
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