siggipix - siggiwalx - Sigrid Müller - Wandern im Sauerland, Westerwald, Eifel, Mosel, Rhein, Siegen-Wittgenstein, Ostwestfalen, Traumpfade, Traumschleifen, Lahn-Dill-Bergland, Ederbergland, Burgwald
  Lindenberg Route Urwaldsteig Edersee
 



Lindenberg-Route am Urwaldsteig Edersee - 10 km

[September 2015]


Wir starten unsere Tour am Wanderparkplatz Strieder Eiche in Asel. Fürs Navi: Zur Aselbucht 5, 34516 Vöhl.

Von hier aus wandern wir zunächst auf der Hauptroute des Urwaldsteigs auf einem breiten Schotterweg oberhalb des Parkplatz langsam bergauf. Bereits nach 700 m haben wir eine schöne Aussicht auf die Eder und die Aseler Brücke, die sich dank des extrem niedrigen Wasserstandes zur Zeit sehen lässt. Weiter geht es auf dem Schotterweg um den Katzenberg herum. An einer bald folgenden Weggabelung halten wir uns mit dem Urwaldsteig rechts. Nach insgesamt 1,6 km biegt der Urwaldsteig vom breiten Schotterweg nach rechts auf einen schmalen Pfad ab.  Ein Hinweisschild weist auf den "Knorreichenstieg" hin. Von nun an wandern wir auf schmalen Pfaden, teils mit Felsen durchzogen, mal offener und mal durch tiefen Laubwald an der Hangkante entlang. Zwischendurch gibt es immer wieder kurzzeitig eine schöne Aussicht auf die Eder. Hier bleiben wir kurz stehen und lassen die Blicke schweifen, denn im Vorbeigehen mal eben gucken ist nicht. Der Weg erfordert an vielen Stellen volle Aufmerksamkeit, denn man muss genau aufpassen, wo man hintritt. Am Wegesrand säumen Unmengen an Pilzen in verschiedenen Größen und Formen den Boden. Tolle Fotomotive, die auch immer wieder festgehalten werden. Nach knapp 4 km haben wir den Lindenberggrat erreicht. Hier befinden sich nicht nur alte Grenzsteine, sondern auch große Mengen an Steintürmen. So viele auf einmal haben wir noch nie gesehen! Es wir fleißig fotografiert, ein obligatorisches Selfie geschossen und schließlich an der einzigen Bank dort eine kleine Pause eingelegt. Weiter geht es dann entlang der Grenzsteine den Lindenberg hinunter, bis wir die Eder fast erreicht haben. Normalerweise verläuft der Weg hier direkt am Wasser, aber da der Wasserstand so niedrig ist, können wir noch ein Stück näher herangehen. Hier sieht es auf dem GPS-Track dann so aus, als wären wir kurzzeitig schwimmeng gewesen. Wir haben nun den äußersten "Zipfel" des Lindenbergs erreicht, so dass unsere Route nun eine Kehrtwende macht. Dem Urwaldsteig weiter folgend geht es nun erst leicht und später stark steigend in die entgegengesetzte Richtung. Der Weg ist teilweise mit Steinen übersäht und an einer Seite mit einem Stahlseil gesichert. Nach insgesamt 6 km haben wir den größten Teil der Steigung hinter uns und verlassen den Knorreichenstieg sowie den Urwaldsteig. Dieser führt auf einem breiten Schotterweg nach rechts, aber wir wandern nun dem blauen Punkt folgend nach links weiter leicht bergauf. Der Weg macht eine scharfe Rechtskurve und schlängelt sich noch einmal leicht, bis wir eine weitere Rastbank erreichen. Hier dürfen wir den schmalen Pfad nach links nicht verpassen, der hinter der Bank recht unscheinbar markiert ist. Nun geht es weiter auf schönen Pfaden durch Laub- und Mischwald., bis wir nach 7,6 km wieder einen Hauptweg erreichen. Dieser führt uns immer leicht abwärts zurück zum Abzweig "Knorreichenstieg". Die letzten 1,5 km wandern wir dann wieder auf dem bereits bekannten Weg zum Parkplatz zurück.

Die Lindenberg-Route hat uns an diesem Herbsttag wirklich begeisert. Die schönen Pfade und schmalen Hangkantenwege mit zwischendurch weiter Aussicht sind etwas, das wir bisher nur von unseren Touren in der Eifel bzw. auf Weinberg-Routen kannten. Hier hat sich die Anfahrt von ca. 110 km mal wieder absolut gelohnt.

Da es die Tage vorher oft geregnet hatte, waren einige Passagen recht matschig, aber die Wege am Hang trotzdem noch gut zu gehen. Wenn es zu stark regnet oder bei Eis und Schnee sollte man diese Tour allerdings besser nicht wandern. Auch sollte man gute Trittsicherheit besitzen und keine Höhenangst haben. Wer sicher gehen möchte, kann Wanderstöcke mitnehmen; wir haben diese allerdings eher recht schnell als unnötig empfunden.

Schade ist, dass es auf der Strecke recht wenig Rastbänke gibt. Hier gäbe es sicherlich noch Nachbesserungs- bzw. Ergänzungsbedarf, da man sich in der schönen Gegend gerne länger aufhalten würde.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und nach unserer Tour noch einen Abstecher zur Aseler Brücke und dem "Edersee Atlantis" drangehängt. Diese erreicht man zu Fuß vom Parkplatz aus nach ca. 1 km. Hier empfielt sich die Strecke an der Straße entlang und nicht der schmale Pfad, der direkt am Parkplatz abzweigt. Von dort aus muss man nämlich einen steilen Hang mit Dornenbüschen und Felsen runterklettern und durch den Aseler Bach laufen. Haben wir ausprobiert; muss man nicht unbedingt haben























































































































Abstecher zur Aseler Brücke:






















 
   
 
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