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  Golddorfroute Westfeld Kahler Asten Steig
 



Golddorfroute Westfeld/Kahler-Asten-Steig - 16 km

[November 2014]

  Da uns die Route (damals) zu lang war und für unsere (damaligen) Verhältnisse doch zu viel Steigung hatte, um sie an einem Stück zu wandern, haben wir sie in zwei Hälften je 10 km (mit Zuweg) aufgeteilt.


Teil 1:

Los geht es am Wanderparkplatz Hoher Knochen. Sobald man hier ankommt, hat man schon eine wesentliche Steigung hinter sich gebracht. Aber nicht unterschätzen, denn da kommt noch mal mindestens genauso viel.

Wir wandern zunächst auf dem Wanderweg A 4 rechts am Berghotel Hoher Knochen vorbei. Es geht anfangs leicht bergauf, dann gleichmäßig weiter. Links von uns ragt die Knochenspitze auf, nach rechts haben wir einen schönen Ausblick ins Lennetal und auf den Rothaarkamm bei Langewiese. Es geht in den Wald und der Weg teilt sich. A 4 führt nun links leicht bergauf, aber wir wandern nach rechts in Richtung Jagdhütten weiter. An den Jadghütten queren wir nun zunächst die Golddorfroute, die von rechts aus dem Lennetal hoch kommt und nach links auf einem schmalen Pfad den hang hinauf führt. Wir gehen aber geradeaus weiter, an den Jagdhütten vorbei. Nun erreichen wir den X 27 und mit ihm auch die Golddorfroute. Ab dem 5. Kilomenterstein wandern wir nun auf dieser weiter. Es geht jetzt erst einmal auf dem X 27 zum Kahlen Asten hoch. Das Stück ist einigen Wanderern ein Begriff, da es recht anstrengend ist. Nicht nur steil, sondern auch steinig und holprig geht es bergauf. Links zwischen den Bäumen haben wir immer mal wieder einen Ausblick nach Altastenberg und können den Schwedenhang mit der Schwedenhütte erkennen.  Etwa auf der Hälfte des Aufstiegs macht der Weg einen Schlenker und wir wandern durch einen kleinen urigen Steinbruch, bevor es dann geradewegs weiter zum Kahlen Asten geht. Dort angekommen, führt die Route oberhalb des Sahnhangs vorbei, weiter am Astenturm und an der Lennequelle, bevor es wieder bergab Richtung Landwehr geht. Dort biegen wir rechts ab und gelangen schließlich ins Lennetal. Die Route führt uns geradewegs durch das Tal, bevor es an einem weitern Kilometerstein rechts bergauf geht. Nun erreichen wir wieder die Jadghütten und queren unseren anfangs genutzten Zuweg zur Golddorfroute. Wir wandern auf einem schmalen Pfad einen Hang hinauf und dann auf gleicher Höhe weiter um den Hinteren Hohen Knochen herum. Als wir schließlich wieder den Rundweg A 4 erreichen, geht es links bergauf. Wir überqueren einen Wirtschaftsweg und folgen weiter dem A 4, bis wir die Knochenspitze erreichen. Ein Waldsofa und eine herrliche Aussicht erwarten uns. Unser persönlicher Lieblingsplatz im Sauerland! Hier muss immer eine ausgiebige Pause sein! Weiter geht es dann entlang der Knochenspitze und schließlich rechts bergab, bis wir wieder den Wirtschaftsweg erreichen, der einmal um die Knochenspitze führt. Die Route führt uns nun unterhalb des Vorderen Hohen Knochen und dann links ab durch eine Kyrillfläche, bis wir das Hotel fast wieder erreicht haben. Wir wandern aber nicht einfach direkt am Weg weiter, sondern die Golddorfroute macht einen Schlenker in einen kleinen Wald und führt über schmale Pfade zum Tretbecken, weiter vorbei am Spielplatz, bis wir kurz hinter dem 13. Kilometerstein wieder den Parkplatz erreichen.


Teil 2:

Los geht es in Westfeld am Parkplatz nahe des Parks, wo sich auf der offizielle Einstieg zum Astensteig befindet. Hier steht dementsprechend Kilometerstein 0 bzw. Kilometerstein 16. Die Route führt zunächst durch den Park um den kleinen Teich, dann über die Straße und steigt kurzzeitig steil an über Wurzeln. Wir biegen danach rechts ab und haben auch schon den Grillplatz erreicht. Vorbei an diesem geht es dann mit einer ersten schönen Aussicht auf Westfeld. An einer gemütlichen Bank unter einem Baum befindet sich auch Kilometerstein 1. Weiter geht es dann bergab und wieder einmal über die Straße (Vorsicht Kurve!), dann folgen wir der Route durch das Tal, immer nahe der Straße. Der Weg geht gleichmäßig ohne viel Steigung weiter, bis wir uns schließlich von der Straße weg bewegen und die Strecke durch Wald verläuft. Nach ca. 3,5 km erreichen wir die Astensteigbrücke. Nach dieser geht es steil serpentinenartig bergauf. Oben angekommen haben wir Kilometerstein 4 erreicht, kreuzen einen Wirtschaftsweg und sofort geht es wieder bergauf, aber dieses mal leichter. Der Weg wird etwas schmaler, später dann wieder breiter und schließlich erreichen wir die Jagdhütten und somit den 5. Kilometerstein, den wir schon von unserer ersten Tour kennen. Aber dieses Mal geht es nicht geradeaus weiter, sondern wir verlassen die Golddorfroute nun und wandern auf direktem Weg zum Wanderparkplatz Hoher Knochen (wie Start von Teil 1). Am Parkplatz treffen wir wieder auf die Golddorfroute und folgen dieser nun auf den Hömberg. Von hier aus hat man schöne Aussichten ins Lennetal und auf Westfeld (wenn man nicht, wie wir, dicken Nebel hat...). Die Route biegt schließlich rechts ab und es geht steil berg runter. Vorher hat man aber noch die Möglichkeit, sich an einer Bank mit schöner Aussicht in ein Gästebuch einzutragen. Weiter geht es dann kurzzeitig über einen Wirtschaftsweg, dann weiter steil bergab, bis wir schließlich die Straße zum Hohen Knochen kreuzen. Noch ein paar Meter schmaler Pfad, dann haben wir wieder den Parkplatz erreicht.

Der Astensteig kann natürlich auch an einem Stück gewandert werden; wenn man aber noch nicht viel Übung hat oder sich - wie wir - lieber viel Zeit nimmt und dann nicht gerne einen ganzen Tag unterwegs sein möchte, bietet sich die Aufteilung in zwei Hälften an. Es gibt nämlich viele Stellen, die sich für ausgiebige Fotopausen eignen und auch sonst kann man sich hier lange aufhalten, um einfach die Landschaft zu genießen.

Teil 1 ist insgesamt ein bisschen anstrengender als Teil 2. Bei Teil 2 kann man die Knochenspitze auch noch mit einbauen, wodurch sich der Weg um ca. 1 km verlängern dürfte. Wir haben das bei unserer Wanderung am 1. Advent nicht gemacht, weil es sehr nebelig war, man ohnehin nichts gesehen hätte und zudem noch so kalt, dass auch Gefahr durch Eisbruch und herabfallende Äste bzw. ganze umstürzende Bäume drohte.





Ab km 5 geht es den X27 zum Kahlen Asten hoch. Hier wird die Steigung knackig und der Weg steinig...







Steinbruch am X27







Steinbruch







Lennequelle am Kahlen Asten







Aussicht vom Kahlen Asten zum Hohen Knochen (hinten rechts); da geht es gleich noch hin...







Jagdhütten am hintersten Hohen Knochen







Pfad am Hohen Knochen entlang







Aussicht vom Hohen Knochen; direkt über dem Waldsofa sieht man den Wilzenberg







Aussicht von der Knochenspitze







Pfad unterhalb der Knochenspitze







Aussicht auf Westfeld und den Startpunkt der Tour bei km 1







Astensteigbrücke







Aussicht - oder auch nicht.......







Eislandschaft am hintersten Hohen Knochen







Eiswald am Hohen Knochen







Abstieg nach Westfeld. Aber vorher wird sich brav ins Gästebuch eingetragen!


 
   
 
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