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  Elkeringhausen Alte Grimme Zeche Elend
 



Elkeringhausen: Alte Grimme und Zeche Elend - 10 km
[August 2015]


Wir starten unsere Tour am Haus des Gastes in der Ortsmitte von Elkeringhausen. Zunächst wandern wir mit der Winterberger Hochtour aus dem Ort heraus. Dieser werden wir nun für 7,6 km folgen. Es geht zunächst auf einem Schotterweg durch den Elkeringhauser Wald immer stetig leicht bergauf. An einer Linkskurve verlassen wir nach 1,7 km den Schotterweg nach rechts. Es folgt ein etwas steilerer Aufstieg über einen schmalen Pfad, bis wir den nächsten Schotterweg erreichen. Dieser führt uns weiter aufwärts zu einer Wegkreuzung mit Rastplatz, die wir 500 m später erreichen. Hier verlaufen auch Medebacher Bergweg und Sauerland Höhenflug, die wir aber nur kurz tangieren. Wir wandern weiter aufwärts und langsam öffnet sich die Landschaft um uns herum. Noch einmal rechts abbiegen, dann erreichen wir langsam die Alte Grimme. Zwischen den nur noch vereinzelten Bäumen haben wir eine weite Sicht ins Sauerland. Als wir nach insgesamt 3,2 km das Gipfelkreuz erreichen, bietet sich eine herrliche Aussicht auf Elkeringhausen, das nun zu unseren Füßen liegt, und weiter bis hin nach Winterberg, unverkennbar mit dem "Oversum". 230 Höhenmeter haben wir nun überwunden und die Mühe hat sich absolut gelohnt! Wir machen eine ausgiebige Pause auf einer der Bänke; wer es lieber geschützter hat, kann die Pause auch in die naheliegende Schutzhütte verlegen. An dieser wandern wir nun weiter vorbei und machen uns an den Abstieg. Und der ist hier ganz schön knackig. Sehr steil geht es über Waldboden teils querfeldein abwärts. Auf 500 m müssen wir genau aufpassen, wo wir den Fuß hinsetzen, um nicht abzurutschen. Am Ende dann noch ein steiles Felsenstück, das mit einer Kette gesichert ist, dann ist es geschafft. Die Winterberger Hochtour führt eigentlich nach links weiter, aber wir machen einen kurzen Abstecher nach rechts, wo uns eine schöne Aussicht erwartet. Ein Hangkantenweg entlang von Schieferfelsen führt von hier aus in die entgegengesetzte Richtung. Ein Stücken gehen wir ihn entlang, um uns umzusehen, aber dann geht es weiter auf der Winterberger Hochtour. Diese führt nun am "Butterfeld" entlang und wir treffen auf den historischen Wanderweg, der uns zur Zeche Elend führt. Diese erreichen wir nach insgesamt 4,8 km. Der Stollen ist für ein paar Meter begehbar und mit Informationstafeln ausgestattet, davor befindet sich eine Rastbank und eine kleine Lok, die wir - natürlich - für ein paar Fotos nutzen. Weiter führt uns unser Weg dann stetig abwärts, vorbei an mit Moss und Heidekraut überzogenen Schieferfelsen, bis wir einen breiteren Schotterweg erreichen. Dieser führt uns hinab ins Tal, wo wir auf den Radweg entlang der Orke treffen. Ihm folgen wir in Richtung Ehrenscheider Mühle. Eigentlich sollten wir hier die Winterberger Hochtour verlassen und kurz vor der Mühle an einer Gabelung nach rechts auf den A1/A2 abbiegen. Leider verpassen wir diese Abbiegung jedoch und wandern direkt bis zur Mühle. Erst hier verlassen wir die Winterberger Hochtour und wandern auf dem Radweg weiter nach Elkeringhausen zurück. Das hat zur Folge, dass wir knapp 2 km Asphaltweg in Kauf nehmen müssen. Der eigentliche Weg wäre ein Waldweg gewesen, mit vermutlich mehr Schatten und angenehmer zu gehen. Für die Entfernung macht das aber nichts aus, da beide Wege parallel verlaufen. Kurz vor Elkeringhausen treffen beide Varianten dann auch wieder aufeinander. Wir wandern zurück in den Ort und machen noch einen kleinen Abstecher durch den Park, wo wir uns eine letzte kleine Pause am See gönnen, bevor es zurück nach Hause geht.

Wir sind die Tour an einem schwül-heißen Tag gewandert und waren absolut dankbar für den großen Anteil an Schatten, den die Strecke zu bieten hat. Vielfach handelt es sich um Schotterwege, aber die kleinen Highlights zwischendurch lassen das schnell vergessen. Die Aussicht an der Alten Grimme ist absolut herrlich, schon alleine deswegen lohnt sich die Tour. Den Abstieg danach sollte man aber nicht unterschätzen, denn solch eine Strecke ist im Sauerland sonst eher selten anzutreffen. Da sind feste Schuhe auf jeden Fall notwendig. Bei Regen und Glätte wird es hier bestimmt recht ungemütlich. Es besteht aber die Möglichkeit, vom Gipfel der Alten Grimme ein kurzes Stück zurückzugehen und statt des steilen Abstiegs auf einen breiten Waldweg auszuweichen. Habe ich zumindest so auf der Karte gesehen. Im Zweifel einfach vorher mal auf der Karte checken; wer nicht kann oder möchte, muss die steile Passage jedenfalls nicht unbedingt runter gehen.

Die Strecke sollte in jedem Fall mit dem Uhrzeiger gewandert werden, weil dann der Aufstieg angenehmer ist. Versteht sich aber nach der vorstehend beschriebenen Wegführung auch wohl von selbst.










Wir verlassen Elkeringhausen über breite Waldwege.









Ein kleiner Teil des Aufstiegs verläuft über einen schmalen Pfad.









An der Alten Grimme gibt es Wiesenpfade und schöne Aussichten.









Aussicht auf Elkeringhausen vom Gipfelkreuz aus. Hinten links sehen wir Winterberg.









Gipfelkreuz und Schutzhütte.









Dieser Abstieg ist wesentlich steiler als er aussieht.










Das letzte Stück abwärts zum nächsten Hauptweg ist mit einer Kette gesichert.










Über diese Felsen geht es abwärts.









Kleiner Absteher zu einer Rastbank mit schöner Aussicht.










Zeche Elend









Vor der Zeche Elend steht diese Holzlok.









Waldpfad an der Zeche Elend.









Am Wegesrand









Ich kann doch nicht ohne ein Fingerhut-Foto nach Hause kommen









Weg zurück nach Elkeringhausen.









Dorfbewohner









Kurpark Elkeringhausen





 
   
 
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