siggipix - siggiwalx - Sigrid Müller - Wandern im Sauerland, Westerwald, Eifel, Mosel, Rhein, Siegen-Wittgenstein, Ostwestfalen, Traumpfade, Traumschleifen, Lahn-Dill-Bergland, Ederbergland, Burgwald
  Rund um den Diemelsee
 


Rund um den Diemelsee - 18 km


Heute treffen wir uns mit Georg und Petra für die letzte gemeinsame Wanderung im Rahmen des
Sauerland-Wanderbuchs. Einmal rund um den Diemelsee soll es gehen. Wir starten am großen Parkplatz vom Strandbad in Heringhausen direkt am See. Hier befindet sich auch eine Schiffsanlegestelle. Von hier aus wandern wir die Strecke mit dem Uhrzeiger.

Wir folgen zunächst der Wegmarkierung H6 und wandern teilweise nahe der Straße am See entlang. Nach 600 m erreichen wir eine Brücke, die wir überqueren. Danach halten wir uns rechts und lassen die Straße hinter uns. Vorbei an einem Campingplatz wandern wir immer am See entlang, den wir meistens auch sehen können. Nach 2,8 km macht der Weg eine Linkskurve und wir wandern am Itterarm entlang.

Nach 5,8 km kreuzen wir die Hauptstraße, die vom Diemelsee nach Bontkirchen führt (oder umgekehrt halt). NORMALERWEISE geht es jetzt vorbei an einem Bauernhof und gemeinsam mit H6 und Diemelsteig in den Wald hinein. Am Waldrand wandern wir dann normalerweise mit der sich später dazugesellenden Waldroute oberhalb des Itterarms entlang und erreichen 2,5 km später wieder das Ufer des Sees. Normalerweise. Heute haben wir aber Pech. Nach zig Wanderungen, die für Georg bisher gut gelaufen sind, ist auf einer dieser letzten Touren der Wurm drin. Waldarbeiter werkeln fleißig am Diemsteig, lautes Getöse ist zu hören und der Weg - natürlich - gesperrt. Durchkommen? Keine Chance. Ein Hinweis unten an der Straße oder gar an den Wandertafeln am Parkplatz wäre schön gewesen, da es sich ja beim Diemelsteig und bei der Sauerland Waldroute auch nicht gerade um unbekannte Nebenwege handelt und gerade diese am Wochenende, vor allem bei entsprechendem Wetter gerne mal unter die Füßge genommen werden. Aber diese Info hatten wir nun halt nicht. Vor der Sperrung am Waldrand kehren wir also um - und weisen diverse nachfolgende Wanderer auch direkt darauf hin -, um dann dem Radweg entlang der Straße zu folgen. Dieser verläuft parallel zu unserem eigentlich geplanten Weg; ist also eigentlich nicht schlimm, aber der Weg vom Verlauf entlang der Hauptstraße und zwischen so einigen Radfahrern natürlich einfach nicht so schön, auch wenn wir nun immer wieder den Itterarm aus nächster Nähe betrachten können. Das Fährschiff fährt an uns vorbei, die Leute winken. Schön, dass sich wenigstens ein paar Leute grade freuen können.

Nach 8 km (unseren unnötigen Abstecher schon abgezogen) machen wir eine kleine Pause an einem Rastplatz am See mit anliegendem Imbiss und Spielplatz in der Nähe der Schiffsanlegestelle. Es gibt was zu Essen, die Laune steigt wieder. Von hier aus queren wir die Straße und folgen der Sauerland Waldroute oberhalb der Straße auf einem Pfad am Wald entlang. Einen Kilometer später erreichen wir das Einstiegsportal zur Waldroute und treffen wieder auf die Hauptstraße. An dieser geht es nun 600 m entlang zur Sperrmauer, wo sich zahlreiche Touris und Biker tummeln und ein paar Erinnerungsfotos  schießen. Wir überqueren die Sperrmauer, was für Petra auf Grund ihrer Höhenangst schon etwas schwierig, aber immerhin machbar ist. Am anderen Ende trennen sich dann unsere Wege: Petra wandert am breiten Gehweg neben der Hauptstraße unmittelbar am See entlang. Georg, Ralf und ich folgen weiter dem Diemelsteig. Dieser führt hinter der Sperrmauer hinab zum Weiher, daran entlang und schließlich wieder in den Wald hinauf. Bisher war unsere Strecke recht eben ohne viele Höhenmeter. Nun geht es aber erst ordentlich bergab und dann noch ordentlicher bergauf. Fast die kompletten Höhenmeter der Strecke liegen jetzt auf einmal vor uns. Hin und her windet sich der breite Forstweg im Wald hinauf, bis wir nach insgesamt 13 km einen Aussichtspunkt mit Sitzgruppe erreichen. Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf die Sperrmauer. Weiter geht es wieder in den Wald hinein, wo wir schließlich auf den Panoramaweg (PW) treffen. Mit diesem gemeinsam geht es vorbei an einem weiteren Aussichtspunk, am Gipfel des Eisenbergs (im Wald) und über schöne Pfade zur St. Muffert Klippe, die wir nach 15,5 km erreichen. Dass es gerade jetzt anfäng zu regnen, wundert uns nicht. Zum Glück gibt es eine Schutzhütte, wo wir uns unterstellen können. Von St. Muffert folgen wir dem Panoramaweg wieder abwärts. Als wir uns vom Aussichtspunkt wegbewegen, hört es dann auch wieder auf zu regnen. Nicht unser Tag heute. Aber schön ist der Diemelsee auch bei so einem Wetter.

Über schmale Wege am Hang entlang wandern wir stetig bergab, bis wir den Wanderparkplatz Florenbicke erreichen, wo sich übrigens der Startpunkt des Panoramawegs befindet. Petra sitzt auf einer Bank und hat auf uns gewartet. Seit knapp zwei Stunden... Der Schlenker zu St. Muffert hoch kam uns gar nicht so lang vor.

Gemeinsam geht es dann auf nicht markiertem Fußweg direkt am See entlang zurück zum Parkplatz. Nicht so gelaufen wir geplant, unsere letzte gemeinsame Buch-Wanderung, aber immerhin trotzdem ein schöner Tag.

Im GPS-Track habe ich die Strecke so korrigiert, dass die Wegpassage entlang der Straße, die wir als Umleitung gehen mussten, nicht enthalten ist, sondern der eigentlich geplante Track.

Die Strecke verläuft im Wesentlichen auf festen Wegen und in unmittelbarer See-Nähe auch ohne merkliche Steigungen oder Gefälle. Fast alles an Höhenmetern befindet sich am Aufstieg vom Weiher nach St. Muffert hoch.

An der Schiffsanlegestelle nahe dem Fährhaus hat man nach ca. 8 km die Möglichkeit, die Strecke abzukürzen und mit dem Fährschiff zurück zum Startpunkt zu fahren. Auch kann man alternativ mit dem Fährschiff dorthin fahren und die Strecke über St. Muffert zurückgehen. Oder man geht direkt anders rum, erst über St. Muffert und fährt dann mit dem Schiff zurück. Oder wie man es sonst mag. Auf jeden Fall muss man nicht einmal komplett um den See rum, sondern kann eine Schifffahrt mit einbauen. Deshalb ist ein Teil der Strecke auch als "Fährschiffwanderweg" gekennzeichnet. Wer trotzdem den See umrunden, aber die Höhe bei St. Muffert meiden möchte, kann, wie Petra, hinter der Sperrmauer dem Fußweg entlang der Straße folgen. Dann bietet die Strecke kaum noch Höhenmeter und kann auch gut z. B. mit Kinderwagen zurückgelegt werden.










Erster Blick auf den See direkt am Parkplatz









Aussicht über den See nach St. Muffert. Da oben wollen wir hin!









Weg entlang des Itterarms
















Blick auf den Diemelsee. Kurz nach dieser Aussicht ging es für uns an diesem Tag nicht weiter...









Sauerland Waldroute in der Nähe des Sees
















Rastplatz am See









Über die Sperrmauer geht es und danach abwärts.









Und wieder aufwärts erreichen wir einen Aussichtspunkt mit Blick auf unseren Standort von - je nach Kondition - kurz oder länger vorher
















Der nächste Aussichtspunkt...









Der Eisenberg ist der höchste Punkt von Marsberg. Der Gipfel liegt unscheinbar im Wald, aber immerhin direkt am Weg.









St. Muffert Klippe mit toller Aussicht auf den Diemelsee









Hangwege führen zurück























Letzte Rast auf der längsten Bank Hessens













 
   
 
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