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  Extratour Hildfeld
 



Extratour Hildfeld - 12 km


Unsere Wanderung starten wir an der Schützenhalle in Hildfeld. Von hier aus geht es noch gut 400 m die Straße hinauf zum eigentlichen Startpunkt am Dorfbrunnen. Hier halten wir uns rechts, um die Strecke in Richtung gegen den Uhrzeiger zu wandern. Und das ist auch gut so. Warum, seht ihr später.

Vorbei an der Germaniaquelle geht es über schöne Pfade aufwärts. Wir kommen an einem Teich vorbei, wo wohl am Vortag eine Feier stattgefunden hat, im weiteren Verlauf treffen wir auf einen Fischteich. Danach geht es tiefer in den Wald. Auf mal breiteren Wegen und mal schmaleren Pfaden geht es ständig aufwärts.

Nach gut 3 km ist die Steigung im Wesentlichen geschafft. Wir treffen auf Rothaarsteig, Uplandsteig und Winterberger Hochtour und folgen allen drei Hauptwegen in die Hochheide. Durch das mittlerweile schon gut blühende Heidekraut wandern wir durch die Heidelandschaft, nicht immer genau der Markierung nach, mal abseits von der eigentlichen Strecke. Da ist man hier recht frei in der Auswahl an Wegen.

Nach knapp 9 km erreichen wir das Gipfelkreuz am Clemensberg mit herrlicher Aussicht. Von hier aus geht es weiter an der Hochheide-Hütte (Einkehrmöglichkeit) vorbei und schließlich an den Abstieg. Und der hat es in sich. Pfadig und sehr, sehr steil geht es neben dem Steinbruchgelände runter. Ich kann euch sagen: Geht das nicht bei Eis oder Schnee. Und am besten auch nicht bei Regen. Und vor allem: Nicht hoch!

Unten angekommen treffen wir auf einen Asphaltweg, aber unsere Strecke führt uns daneben auf Pfaden durch den Wald weiter. Wir kreuzen den Asphaltweg schließlich kurz und wandern dann über Schotterwege zurück nach Hildfeld und zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Die Extratour Hildfeld ist durchgängig mit dem Logo der Themenwege (von denen es in Winterberg noch mehrere gibt) markiert. Im Bereich der Hochheide habe ich irgendwann die Markierung nicht mehr gesehen, aber das liegt wohl daran, dass wir uns in dem Bereich unseren eigenen Weg gesucht haben. Hier kann man recht gut variieren.

Die Strecke sollte auf jeden Fall in der vorgegebenen Richtung, d. h. gegen den Uhrzeiger gewandert werden. Die Steigung fällt dann nicht so sehr ins Gewicht, weil es über schöne Pfade aufwärts geht und die steile Passage am Ende möchte man bestimmt nicht so gerne hochkraxeln. Wobei das Runter-Kraxeln auch schon anstrengend ist. Daher auf jeden Fall trockenes Wetter und vor allem kein Eis und Schnee für die Tour wählen!

Alles in allem ist die Tour sehr lohnenswert und schön. Es gibt viele Pfade, Rastmöglichkeiten (auch eine Einkehrmöglichkeit), Aussichten und Wälder wechseln sich genauso angenehm ab wie die Wegbeschaffenheiten. Eigentlich alles dabei, was man für eine schöne Wanderung braucht. Und da die Steigung im Schatten verläuft und die Gegend recht hoch gelegen ist, kommt man hier auch an warmen Tagen gut klar. In der Hochheide weht einem ja meist ein angenehmer Wind um die Nase.





Über schöne Pfade geht es stetig leicht aufwärts.
















Vorbei an einem kleinen Teich
















Mal ehrlich: Bei so einer Wegführung merkt man die Steigung gar nicht.









Auf dem Rothaarsteig zunächst durch Wald









Weiter auf dem Rothaarsteig in die Hochheide









Hoppecke-Quelle









Das blühende Heidekraut ist immer ein schönes Fotomotiv.
Die Vollblüte war bei unserer Wanderung aber noch gar nicht komplett fertig.









Rastplatz
















Kann man nicht besser auf den Punkt bringen!





























Blick auf den Steinbruch und Hildfeld im Hintergrund.








Clemensberg-Gipfel mit Gipfelkreuz, an dem auch ein Gipfelbuch befestigt ist.








Hier geht es sehr, sehr steil wieder runter.
















Ankuft am Ortsrand von Hildfeld




Übrigens: Eine weitere kleine Runde ab Hildfeld hinauf zum Hillekopf findet ihr >hier<