siggipix - siggiwalx - Sigrid Müller - Wandern im Sauerland, Westerwald, Eifel, Mosel, Rhein, Siegen-Wittgenstein, Ostwestfalen, Traumpfade, Traumschleifen, Lahn-Dill-Bergland, Ederbergland, Burgwald
  Goldgräberpfad Affoldern
 



Goldgräberpfad Affoldern - 8 km


Startpunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz an der Ederbrücke bei Affoldern. Alternativ kann man die Tour auch vom Parkplatz Dinkelsburg bei Mehlen starten.

Vom Parkplatz aus wandern wir die Strecke in Richtung gegen den Uhrzeiger. So geht es zunächst auf breitem Waldweg stetig bergauf, vorbei an der Wehranlage Affoldern mit schönem Blick auf den Affolderner See bis hinauf zum Peterskopf.

Nach 2,7 km erreichen wir das "Kleinersche Tor", eine Wegkreuzung mit Rastplatz oberhalb des Orts Kleinern. Hier führt auch der Kellerwaldsteig vorbei, den wir aber bei unserer Tour hier nur kurz tangieren. Wir biegen nach links ab und kommen 200 m später an eine Gabelung. Die Wegmarkierung des Goldgräberpfads möchte uns geradeaus den Berg hinauf schicken. In einem anderen Wanderbericht hatte ich aber gelesen, dass man hier nach rechts gehen und dem Feldermaus-Symbol folgen soll (das die Mehler-Holz-Route markiert), weil die Strecke wohl so auch auf der Wandertafel am Parkplatz Dinkelsburg so eingezeichnet ist. Da wir selbst dort nicht gestartet sind und die Wandertafel nicht kennen, überlegen wir kurz und entscheiden uns dann, der Empfehlung zu folgen und rechts abzubiegen. Wir tauschen also kurzzeitig die Wegmarkierung "G" gegen die Fledermaus aus. Das ist übrigens auch so auf der Homepage des Nationalparks als Streckenführung zu sehen, wie ich später herausgefunden habe.

Zu der ursprünglich als Goldgräberpfad markierten Strecke kann ich natürlich jetzt nichts sagen, aber an unserer gewählte Wegführung gibt es nichts zu meckern: Wunderschöne, urige Pfade durch Laubwald, wie man sie aus dieser Region kennen und lieben gelernt hat.

Nach insgesamt 5,7 km erreichen wir wieder die markierte Wegführung, die sich in der Streckenlänge übrigens nicht allzu viel von unserer Variante unterscheiden sollte. "G" und die Fledermaus bringen uns nun gemeinsam leicht abwärts bis an eine Kreuzung am Waldrand. Geradeaus würde es zum Parkplatz Dinkelsburg gehen, wenn man dort startet. Wir biegen aber vorher links ab und wandern erst noch über breitere Wege, später über schmale Pfade abwärts in Richtung Affoldern. Die letzten 500 m führen uns noch einmal über schmale Singletrails am Hang entlang, wo an einigen Stellen Trittsicherheit gefragt ist. Diese Wegpassage ist besonders schön und als eines der Highlights der Tour ein schöner Abschluss.

Den Goldgräberpfad haben wir auf Grund des hohen Waldanteils für einen trüben Tag ausgewählt, was sich auch als optimal herausgestellt hat. Durch den Start am Parkplatz bei Affoldern und die Gehrichtung gegen den Uhrzeiger hat sich die Wegbeschaffenheit während der Tour immer weiter gesteigert und wurde mit jedem Wegabschnitt schöner: Zunächst über breite Waldwege, dann über immer schmalere und urigere Pfade bis hin zu Singletrails am Hang entlang. Letztere dürften allerdings bei Schnee und Eis bzw. bei/nach starkem Regen auch schnell heikel werden, so dass sich die Wanderung eher bei einigermaßen trockenem Wetter empfiehlt.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber.... auch hier waren wir mal wieder hin und weg von der wunderschönen Wegführung und der herrlichen Gegend. Ganz klar empfehlenswert! (Wie alle anderen Strecken auch)




GPSies - Goldgräberpfad Affoldern




Die Eingänge in den Nationalpark sehen überall so aus.









Wehranlage Affoldern mit Peterskopf im Hintergrund









Waldweg aufwärts









Ranger Ralf und Jupp sind heute mit Kumpel Hubi unterwegs.









Rastbank am Kleinerschen Tor









Hier trennen wir uns von der Wegmarkierung uns wechseln von "G" auf das Fledermaus-Symbol!









Nordhessen ist die Heimat der Brüder Grimm. Kein Wunder, dass denen Geschichten wie die von den Sieben Zwergen einfallen, wenn die Bänke am Wegesrand so klein sind.









Die Wege werden schmaler...









Ranger Ralf und Jupp posen im Moos.









Hier sieht man deutlich, wie breite Waldwege nach und nach zuwachsen und nur schmale Pfade übrig bleiben.









Eigentlich verläuft der Weg rechts im Bild. Durch die umgestürzten Bäume ist dieser aber einfach drumherum verlegt worden.








Rastbank mit so ziemlich der einzigen Aussicht am Weg,
nahe Parkplatz Dinkelsburg.








Pfad bergab









Schöner Weg durch bunten Laubwald
















Das letzte Stück führt auf schmalen Single-Trails am Hang entlang.









Eine Rastbank gibt es hier auch noch.